von Dipl.-Finw. Christian Herold, Herten/Westf.

Das neue Baukindergeld kann seit dem 18.9.18 beantragt werden, und zwar nicht beim Finanzamt, sondern bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Förderbar ist der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum in Deutschland. Begünstigt sind Familien und Alleinstehende mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren und einem Haushaltseinkommen von höchstens 90.000 EUR. Der Fiskus beteiligt sich mit einem Zuschuss von jährlich 1.200 EUR je Kind - und das 10 Jahre lang. Erfahren Sie nachfolgend worauf man achten muss, um in den Genuss der Förderung zu gelangen.

von Dipl.-Finw. StB Christian Herold, Herten/Westf.

Interessanterweise wird ein eigentlich recht einfaches Steuersparmodell nur selten angewandt: Es geht um die Vorauszahlung von Beiträgen zur privaten Kranken- und Pflegeversicherung, genauer gesagt zur sog. Basisabsicherung. Vielfach sind so auf einfache Weise Steuerminderungen von über 2.500 EUR möglich. Natürlich muss im Einzelfall genau gerechnet werden, ob sich das „Vorauszahlungsmodell" lohnt. Die Krankenkassen spielen jedenfalls in der Regel mit.

Aktuelle Rechtsprechung zur Zuschätzung bei nicht ordnungsgemäßer Kassenführung

von Rechtsassessor Dr. Matthias H. Gehm, Limburgerhof und Speyer

Der BFH (14.8.18, XI B 2/18, Abruf-Nr. 205478) hat darüber entschieden, ob das Finanzamt zur Schätzung gem. § 162 AO befugt ist, wenn bei einer Registrierkasse Stornierungen in den Tagesendsummenbons (Z-Bons) nicht ausgewiesen sind, sondern allein die verbleibende Differenz. Zugleich hat der BFH Stellung bezogen, inwieweit Schätzungen nach amtlichen Richtsatzsammlungen als geeignet erscheinen.

Der Staat unterstützt das Engagement eines Vereins durch steuerliche Vergünstigungen für die Vereine selbst, aber auch für die ehrenamtlich tätigen Mitglieder.
Aus diesem Grund hat das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg beschlossen, die Nichtbeanstandungsgrenze von Aufmerksamkeiten eines Vereins an seine Mitglieder von bisher 40 Euro auf 60 Euro zu erhöhen.

Zum 01.01.2019 hat der Gesetzgeber den Umgang mit Warengutscheinen neu geregelt.

Warengutscheine sind im Einzelhandel ein nicht unwichtiger Bestandteil des Geschäfts.
Bisher (= bis 31.12.2018) wurde der Verkauf eines Gutscheins umsatzsteuerlich wie folgt behandelt: Der Verkauf eines Gutscheines bei Ihnen führte nicht zu einem Umsatz, der der Umsatzsteuer unterliegt. Umsatzsteuer mussten Sie erst dann an das Finanzamt bezahlen, wenn der gekaufte Gutschein vom Beschenkten eingelöst wurde.